Wie du endlich satt wirst – auch von Rohkost #1


Kennst du das auch? Du isst einen großen gemischten Salat mit viel frischem Gemüse. Danach bist du voll, doch eine halbe Stunde später könntest du schon wieder etwas essen. Oder du machst dir einen grünen Smoothie mit zwei Bananen, einem Apfel und Petersilie. Der Smoothie war echt lecker, aber irgendwie bist du noch immer hungrig. Schnell greifst du zu den Sachen, die du noch herumliegen hast und isst, bist du wirklich satt oder sogar viel zu voll bist. Letztendlich fühlst du dich unwohl, bist traurig und womöglich auch frustriert, weil dir deine Gesundheit und dein Wohlbefinden wichtig sind. Du möchtest dich gesund ernähren und genügend Energie für deinen Alltag haben, doch bisher gelingt es dir nicht.

In diesem Artikel erfährst du, worauf es bei einer gesunden und vollwertigen Ernährung ankommt, um endlich Einklang in die Bedürfnisse, Nahrung, Gesundheit und Wohlbefinden zu bringen. Damit du eine langfristige Veränderung in deinem Essverhalten erreichst, satt wirst und dich nach dem Essen genährt und wohl fühlst, gibt es einige Punkte zu beachten.

 

1. Es ist wichtig, dass du deine Beweggründe kennst

Ohne ein Bewusstsein dafür warum du deine Ernährung ändern möchtest, wird es dir auf lange Sicht nicht gelingen dabei zu bleiben. Wenn du weißt, was du vermeiden möchtest aber nicht weißt was du möchtest oder erreichen willst, kann das sehr destruktiv sein, da deine Aufmerksamkeit sich nur auf die schädlichen Folgen richtet die eintreten, wenn du dein Essverhalten nicht änderst. In meinem Artikel 10 Vorteile veganer Vitalkost habe ich bereits einige Punkte aufgeführt, die dich motivieren können, deine Ernährung mehr in Richtung Frischkost zu lenken. Doch abgesehen von all den äußerlichen Vorteilen, die eine vollwertige Ernährung dir bringen kann, brauchst du Klarheit über dein tieferliegendes Bedürfnis. Welches Bedürfnis ist es, das du dir durch eine gesündere Ernährung erfüllen möchtest?

 

2. Stärkende statt schwächende Gedanken denken

Wie oft hast du schon gedacht: „Ich muss mich gesünder ernähren“, „Ich sollte ein paar Kilo abnehmen“, „Ich sollte nicht so viel essen“ „Ich bin so ein Vielfraß“ oder „Ich esse immer viel zu viel“? Hat sich danach dein Verhalten in eine für dich angenehmere Richtung entwickelt? Ich nehme an, dass es das nicht hat und der Grund ist der, dass du dich mit diesen Gedanken von deiner Lebensenergie, den Bedürfnissen, trennst. Lerne schwächende Gedanken zu transformieren und du setzt einiges in Bewegung. So kann aus den genannten Beispielen folgendes werden: „Ich entscheide mich dazu, mich gesünder zu ernähren“, „Ich werde ein paar Kilo abnehmen“, „Ich esse nur so viel, bis ich satt bin“ und „Wenn ich sehe, wieviel ich gegessen habe, bin ich traurig, weil mir Achtsamkeit und Wohlbefinden wichtig sind.“

 

3. Wissen, welche Lebensmittel welche Aufgaben haben

Die Dinge, die wir Essen, versorgen uns im Idealfall mit Makro- und Mikronährstoffen. Im ungünstigen Fall nur mit Makronährstoffen wie zum Beispiel bei Auszugsmehlen, raffinierten Zuckern und Ölen. Lebensmittel, die uns mit Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen (Makronährstoffen), als auch mit Vitaminen und Mineralien (Mikronährstoffen) versorgen, sind meiner Meinung nach, vollwertige Lebensmittel und lassen sich nach ihren Aufgaben in zwei Gruppen einteilen: Energie -und Rohstofflieferanten. Lebensmittel versorgen uns mit der in ihnen enthaltenen Energie und Rohstoffen in Form von Vitaminen und Mineralien und tragen zum Erhalt unseres Körpers bei. Die Energielieferanten liefern immer auch Rohstoffe. Es gibt jedoch kaum Rohstofflieferanten, die auch eine vergleichbare Menge an Energie liefern. Zu den Energielieferanten zählen: Obst, Pseudogetreide, Hülsenfrüchte, Getreide und stärkereiches Gemüse. Zu den Rohstofflieferanten gehören grüne Blätter, Blattgemüse, stärkearme Gemüse, Fettfrüchte und Samen. Eine tolle Brücke schlagen gekeimte Saaten aus Pseudogetreiden und Hülsenfrüchten. Sie sind hervorragende Energie -und Rohstofflieferanten.

 

4. Einen Vorrat an vollwertigen Lebensmitteln anlegen

Damit du dich langfristig gesund und bestenfalls von viel Vitalkost ernährst, brauchst du einen Vorrat an vollwertigen Lebensmitteln. Wenn ich Vorrat schreibe, meine ich nicht ein halbes Kilo Äpfel, ein Glas Sprossen und zwei Paprika. Ich meine einen Kühlschrank, der gefüllt ist mit frischem Gemüse und Grünzeug, Kisten, die vollgepackt sind mit Obst und Säcken mit Buchweizen, Linsen und anderen Saaten. Nur wenn du einen Vorrat an Energielieferanten hast, wird es dir gelingen bei der Ernährung zu bleiben, die sich für dich wohl anfühlt. Das was du zu Hause an Essen im Kühlschrank, in Schränken und auf Anrichten hast, spiegelt sich direkt in deinem Gemüt, deiner Figur und deinem Leben wieder. Übernehme die Verantwortung dafür in dem du immer gesündere Entscheidungen triffst.

Papayas

Diese vier Punkte: deine Beweggründe und Bedürfnisse zu kennen, stärkende Gedanken zu denken, Wissen, welche Aufgaben bestimmte Lebensmittel haben und sich einen Vorrat anlegen, bilden das Fundament einer gesunden Ernährung und eines gesunden Lebensstils. Im zweiten Teil des Artikels, den ich kommenden Montag veröffentliche, zeige ich dir vier weitere wichtige Bausteine, damit du endlich satt wirst und es lange bleibst.

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Für mehr Erfüllung im Leben,
Michael

2 Gedanken zu „Wie du endlich satt wirst – auch von Rohkost #1

  • 2017-09-06 um 12:15
    Permalink

    Hallo Michael, dein E-Book hat mir gefallen, mach weiter so.LG Kerstin

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